Weihnachtskarte im Patchwork-Stil

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Gestern habe ich von meiner Freundin, die im Harz lebt, eine gekaufte aber sehr schicke Weihnachtskarte erhalten. Die Karte ist im Patchwork-Stil gehalten, was mir sehr gut gefällt. Und sofort hatte ich eine Idee, da mache ich mir doch mal einen Spaß draus und schicke ihr diese Karte in „handmade“. Ich wollte ihr ohnehin eine Weihnachtskarte schicken, hatte es nur zeitlich noch nicht geschafft. Ich weiß zwar nicht, ob das erlaubt ist, aber ich verkaufe die Karte ja nicht. Also denke ich, sollte es ok sein. Mal sehen ob es klappt. Und wie ich das gemacht habe, beschreibe ich hier.

So sieht die gekaufte Weihnachtskarte aus

Für den Kartenrohling habe ich ein Stück 21 x 14,8 cm aus Farbkarton in Flüsterweiß zugeschnitten. In der Mitte gefalzt zu 14,8 x 10,5 cm. Dort habe ich auf die Vorderseite mit dem Stempel „Hardwood“ den Hintergrund in Taupe gestempelt. Da der Stempel für dieses Format zu klein ist und es hierbei auf die Enden (oben und unten) ankommt, ist es besser, wenn man von oben bis zur Mitte stempelt und ein zweites Mal von unten bis zur Mitte. Dann sieht man den Übergang nicht.

Anschließend habe ich die Buchstaben mit der Big Shot und den Framelits beeindruckende Buchstaben in den entsprechenden Farben ausgestanzt. Nur das Karopapier stammt nicht von SU, aber es passte genial. Ich bin übrigens sehr froh, dass es jetzt diese Bürste gibt, mit der man die Stanzteile aus den Formen bekommt. Bei den Buchstaben habe ich mir früher echt einen abgebrochen und mit der Bürste geht das wunderbar. freu

Die Streifen habe ich mit Farbkarton in Glutrot, Burgunderrot und Gartengrün in jeweils 10,5 x 2,2 cm zugeschnitten und die Buchstaben drauf geklebt. Die Streifen in Flüsterweiß sind in 1,9 x 10,5 cm und 4,4 x 10,5 cm zugeschnitten.

Für die Stempel neben den Buchstaben habe ich verwendet:  die Weihnachtsbäume aus dem Stempelset „Kling Glöckchen“ (gibt es nicht mehr). Den Hirsch aus dem Set „Make a mitten“ (gibt es schon lange nicht mehr). Das Geschenkpakte ist nicht von SU.

Den Schriftzug „Frohe“ habe ich mit den Thinlits „Weihnachtliche Worte“ und der Big Shot in Glutrot ausgestanzt.

Bei dem Neujahrsgruß musste ich ordentlich impovisieren. Hier habe ich aus dem Stempelset „Feiertagsgrüße“ (gibt es nicht mehr, war mal ein Gastgeberinnen Angebot) den Schriftzug genommen. Für das „UND“ hatte ich nix, deshalb habe ich einfach ein &-Zeichen aus den Thinlits Formen „POP up Karte“ und in Gartengrün ausgestanzt.

Die Sterne sind aus dem aktuellen Stempelset „Weihnachtsstern“ in Schiefergrau gestempelt. Die Stickerei-Linie habe ich einfach mit dem Stampin‘ Write Marker in Gartengrün und einem Lineal gezogen. Die goldenen Sternchen habe ich mit der Stanze Sternenkonfetti und der Goldfolie ausgstanzt und aufgeklebt.

Zum Kleben verwende ich hauptsächlich den Tombow (Flüssigkleber) von Stampin‘ Up!, der ist wirklich super. Ein kleiner Tipp von mir, für das Ankleben von solchen Mini-Teilen wie die Sterne. Du machst etwas Tombow auf ein Stückchen Schmierpapier und tunkst dort ein Holzstäbchen ein (Zahnstocher oder Schaschlikspieß), damit streichst Du dann die Rückseite des Stanzteils ein und nimmst das Teil direkt damit auf, das klebt dann am Spieß und Du kannst es wunderbar auf Deinem Projekt platzieren. Den Spieß kannst Du immer wieder verwenden. Die Klebe wird fest und stört das nächste mal nicht. Ich habe mir dafür ein Glas hingesstellt, worin ich den Spieß umgedreht aufbewahre.

Ich fand die Idee mit der Weihnachtskarte witzig. Und meine Karte sieht mindestens genauso gut aus wie das Original, wenn nicht sogar besser. :o) Aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache…

Nun bin ich aber gespannt, ob meine Freundin den Clou bemerkt. :o)

Einen schönen 4. Advent wünsche ich Dir und Deinen Lieben.

Ines alias Inezza

 

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Über Ines Ziese

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